Fortschritt

In nur 3 Jahren 90% zerstörte nepalesische Schulen wieder aufgebaut.

Im Nepal jährt sich am 25.4. zum dritten Mal der Tag des katastrophalen Erdbebens, dem nur wenige Wochen später ein zweites nahezu ebenso verheerendes  folgte. Tausende Menschen kamen damals ums Leben, Zehntausende Bewohner verloren ihre Häuser und Wohnungen. Hunderttausende von Kindern waren vom Einsturz oder großen Schäden an ihren Schulen betroffen. So sind damals auch 40 (exakte Zahl)  von insgesamt 60 (exakte Zahl) der Schulen, die die DNH in all den Jahren finanziert und aufgebaut hatte, der Naturkatastrophe zum Opfer gefallen.

Nur kurz nach den Beben setzte der jährliche Monsun ein – viele Kinder wurden über lange Zeit nur notdürftigst geschützt unter Zeltplanen oder Wellblech weiterunterrichtet.

Umso mehr freut sich die DNH – eine der größten deutschen Hilfesgemeinschaften für Nepal und seit mehr als 30 Jahren im Land aktiv – nun zum dritten Jahrestag des Bebens einen aktuellen Wiederaufbaustand von bereits 80 % vermelden zu können!

Möglich war dies nur durch das sofort einsetzende beispiellose Spendenaufkommen ihrer ca. 600 Mitglieder. Zudem steht der DNH mit ihrem Büro in Kathmandu ein langjähriges hochengagiertes nepalesisches Mitarbeiterteam zur Verfügung, das die Wiederaufbauprojekte im Land professionell steuert und begleitet.

Ein ziemlich gelungenes Beispiel von unbürokratischer Zusammenarbeit zwischen Geldgebern, nepalesischen Knowhowträgern und Beschäftigungsprogrammen für lokale Handwerker vor Ort! Das Strahlen in den Kinderaugen über ihre neue (erdbebensicher gebaute) Schule entschädigt für all den Aufwand!

Grundsteinlegung Lilakali, Dhading
Großbaustelle Lilakali, Dhading
Baubeginn Baliyoti, Dhading